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Flensburger Förde
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Die Flensburger Förde (dĂ€nisch Flensborg Fjord; niederdeutsch: Flensburger Förcite-ref-1[1]) ist eine Förde im Bereich der westlichen Ostsee auf der Ostseite der Kimbrischen Halbinsel. Durch die Flensburger Förde verlĂ€uft die deutsch-dĂ€nische Grenze. An ihrem Ende liegt die Fördestadt Flensburg. Das Westende der Förde nahe der Krusau-MĂŒndung markiert zugleich den westlichsten Punkt der Ostsee.
Contents
âą Begriffsdeutung
âą Geomorphologie
âą Hauptorte
âą Topographie
âą Schifffahrt
âą Geschichte
âą Gegenwart
âą Regattasport
âą LeuchttĂŒrme
âą Galerie
âą Literatur
âą Film
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Begriffsdeutung
Die Flensburger Förde ist als glaziale Tieflandsform im geomorphologischen Sinne kein Fjord, sondern eine Förde. Im Gegensatz zu einer Förde ist ein Fjord ein ĂŒberflutetes beziehungsweise âertrunkenesâ Trogtal im Hochgebirge.cite-ref-2[2] Aufgrund der niedrigen Seitenflanken kann die Förde auch nicht als fjordĂ€hnlich bezeichnet werden.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4] Die Förde wird trotzdem im Tourismusjargon seit jĂŒngerer Zeit hĂ€ufig fĂ€lschlich, explizit auch in deutschen Texten, als Fjord bezeichnet.cite-ref-5[5] Im DĂ€nischen steht das Wort Fjord gleichermaĂen fĂŒr eine Förde wie auch fĂŒr einen Fjord und ist etymologisch mit dem deutschen Wort Förde verwandt. Eine Variante âFĂžrdeâ mit einem dĂ€nischen âĂâ schaffte es im Ăbrigen auch nicht, sich als Alternative durchzusetzen.cite-ref-6[6]
Geomorphologie
Bei der Förde handelt es sich um die AusschĂŒrfung einer Gletscherzunge innerhalb des Inlandeises, die zuletzt wĂ€hrend der Weichsel-Kaltzeit ĂŒberprĂ€gt wurde. An den RĂ€ndern befinden sich entsprechende Grund- und EndmorĂ€nenablagerungen. Die EntwĂ€sserung der Förde wĂ€hrend der Vereisung erfolgte u. a. durch ein Gletschertor im Bereich des Krusau-Tunneltals.cite-ref-7[7] Typisch fĂŒr die Flensburger Förde ist eine niedrige bis mittelhohe MorĂ€nen-KliffkĂŒste, die örtlich durch sandige Abschnitte der AusgleichskĂŒste unterbrochen ist. An den Kliffs kommt es natĂŒrlicherseits immer wieder zu Hangrutschungserscheinungen, die z. T. durch menschliche AktivitĂ€ten verstĂ€rkt werden. Bei einer Bestandsaufnahme 2015 konnten auf deutscher und auf dĂ€nischer Seite insgesamt rund 300 Stellen mit aktiven Rutschungen entlang der KĂŒste registriert werden. HauptgrĂŒnde fĂŒr die Rutschungen sind UnterspĂŒlungen sowie die Situation des geologischen Untergrunds, wodurch unter der MorĂ€ne z. T. Tone vorkommen.cite-ref-8[8]
Hauptorte
Am innersten Ende der Förde liegt Flensburg als gröĂte Siedlung an der nach der Stadt benannten Förde. Am östlichen Ufer der Innenförde befindet sich das Seebad GlĂŒcksburg mit seinem berĂŒhmten Wasserschloss. Das dĂ€nische SĂžnderborg (dt.: Sonderburg) liegt im Nordosten.
Topographie
Die Flensburger Förde ist 40 bis 50 Kilometer lang (je nach Abgrenzung zur Kieler Bucht) und hat von allen Förden der Kimbrischen Halbinsel die gröĂte WasserflĂ€che. Sie bildet damit als langgezogener Seitenarm der Ostsee deren westlichsten Punkt. Gegliedert wird die Förde durch die markante Halbinsel Holnis, die die Flensburger Förde in die Innenförde (sĂŒdwestlich) und die AuĂenförde (östlich) teilt. Die westlichste Spitze der Förde bildet der Flensburger Hafen. Nebenbuchten der Förde sind die Geltinger Bucht, das NybĂžl Nor und die SĂžnderborg Bugt mit dem Vemmingbund und dem HĂžrup Hav. Die Untiefe Bredgrund (dt.: Breitgrund) markiert den Ăbergang der Förde in die Kieler Bucht, in die an dieser Stelle von Norden der Kleine Belt einmĂŒndet. Das HĂžrup Hav (deutsch Höruper Haff) trennt die Halbinsel KegnĂŠs (deutsch Kekenis) vom ĂŒbrigen Als. Bei Gammel PĂžl geht die Förde in den Kleinen Belt (dĂ€n.: Lille BĂŠlt) ĂŒber.
Typischerweise wird das SĂŒdufer der AuĂenförde durch unterschiedliche Formen der AusgleichskĂŒste geprĂ€gt.cite-ref-9[9] Steile Abschnitte mit GrundmorĂ€nenkliffs wechseln mit meist schmalen Sandstrandbereichen ab, an denen zahlreiche BadestrĂ€nde bestehen. Langballigau ist der einzige Fischereihafen. Ein Wahrzeichen ist die kleine Kirche von Neukirchen, die wie ihr gegenĂŒber liegendes Pendant zu KegnĂŠs (dt.: Kekenis) von Herzog Johann dem JĂŒngeren errichtet wurde. Markant ist auch die auf einer Anhöhe gelegene Kirche von Broager. Weiter östlich liegt die Geltinger Bucht mit einem ehemaligen FĂ€hrhafen, der heute als Marina genutzt wird. Das landschaftlich eindrucksvolle Naturschutzgebiet Geltinger Birk markiert das östliche Ende der Förde.
Das nördliche Ufer der Förde und die beiden Ochseninseln (dĂ€n.: OkseĂžer) gehören zu DĂ€nemark. Der schmale Sund bei Egernsund (dt.: Ekensund) verbindet die Förde mit ihrer nördlichsten Bucht, dem NybĂžl Nor (dt.: NĂŒbeler Noor). Hier befinden sich noch einige bedeutende Ziegeleien sowie der Ort GrĂ„sten (dt.: Gravenstein). Zwischen dem Noor und der AuĂenförde liegt die Halbinsel Broager Land mit der Gemeinde Broager (dt.: Broacker). Ăstlich davon befinden sich die DĂŒppeler Höhen. Die Stadt SĂžnderborg (dt.: Sonderburg) ist nach Flensburg gröĂter Ort an der Förde. Hier trennt der Als Sund (dt.: Alsen Sund) die Halbinsel Sundeved von der Insel Als (dt.: Alsen). Entlang des nördlichen Fördeufers fĂŒhrt der rund 74 km lange Wanderweg Gendarmstien (dt. Gendarmenpfad) entlang, der frĂŒher von dĂ€nischen Grenzgendarmen zur GrenzĂŒberwachung genutzt wurde.
Schifffahrt
Geschichte
Als GrĂŒnder der Flensburger Fördeschifffahrt gilt der KaffeehĂ€ndler Friedrich Mommse Bruhn (1832â1909), der mit dem Dampfschiff Seemöwe 1866 den ersten Fördedampfer in Dienst stellte. Dieser, nach Vorbild der Hamburger Alsterdampfer gebaut und gut siebzehn Meter lang, war eigens in Hamburg gebaut worden. Die eigentliche Eröffnungsfahrt fand am 1. Mai 1866 statt.cite-ref-10[10] Es entstand ein lukrativer Linienverkehr der Dampfer-Compagnie, der von Flensburg ĂŒber Kollund, Ekensund und Gravenstein am Nordufer bis nach GlĂŒcksburg-Sandwig am SĂŒdufer fĂŒhrte. Damals markierte die Förde noch keine Staatsgrenze, sondern beide Ufer gehörten seit 1867 zu PreuĂen. Mit weiteren Schiffen, wie zwei Jahre spĂ€ter der Seeadler und die Heinrich-Adolph, sowie neuen Anlegestellen in Randershof, Rinkenis-Sandacker und Brunsnis bauten Flensburger und Sonderburger See- und Kaufleute unter Bruhns FĂŒhrung die Fördeflotte zu einer der stattlichsten KĂŒstenflotten Deutschlands aus. Dazu wurde im MĂ€rz 1873 die Flensburg-Ekensunder Dampfschiffsgesellschaft und zwei Monate spĂ€ter mit der Skjold auf der Linie Apenrade-Sonderburg-Flensburg die konkurrierende Sonderburger Dampfschifffahrts-Actien-Gesellschaft gegrĂŒndet, die 1897 zur Vereinigten Flensburg-Ekensunder und Sonderburger Dampfschiffs-Gesellschaft (kurz âVereinigteâ) fusionierten. Zu ihrem Höhepunkt 1910 besaĂ die Reederei 25 Schiffe (1913 sogar 29, darunter die Feodora von 1898, die Alexandra von 1908 und die Albatros von 1912), die insgesamt bei bis zu 50 Abfahrten tĂ€glich ĂŒber eine Million FahrgĂ€ste und 1,2 Mio. StĂŒckgut beförderten.cite-ref-flensburger-f-rdeschifffahrt-11-0[11]
Nach der Grenzziehung 1920, bei der Flensburg sein Hinterland verlor und der Passzwang eingefĂŒhrt wurde, sowie der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre kam die Fördeschifffahrt fast zum Erliegen und 1935 das Ende der Vereinigten. Ein Generationswechsel hin zu Motorschiffen wie der Forelle (1934) und der Libelle (1934) fĂŒhrte 1935 zur GrĂŒndung der Förde Reederei; es entstanden neue Anlegestellen in SolitĂŒde, an der Holnisspitze und in Langballigau und in Flensburg 1937 eine neue FördebrĂŒcke, ein zweckmĂ€Ăiger Ziegelsteinflachbau, der bis zur Neugestaltung der SchiffbrĂŒcke im Jahr 1997 hielt. Im und nach dem Zweiten Weltkrieg hielten Viehtransporte die Personenschifffahrt aufrecht. Nach Aufhebung der Sperrzone fĂŒr deutsche Schiffe am dĂ€nischen Nordufer begann ab 1953 (zunĂ€chst zwischen Kollund und Flensburg) die Ăra der grenzĂŒberschreitenden Butterfahrten, belebt durch die Konkurrenz der 1957 neugegrĂŒndeten Reedereien Hansa-Linie und Flensburger Personen-Schifffahrt GmbH. Die boomende Fördeschifffahrt verzeichnete Mitte der 1960er Jahre ĂŒber zweieinhalb Mio. FahrgĂ€ste, die auf neugebauten Schiffen wie der GlĂŒcksburg (1959), MĂŒrwik (1960), Holnis (1961), Meierwik (1963), JĂŒrgensby (1966) und mit der Langballigau (1966) bis nach ĂrĂžskĂžbing fuhren. Mit der AuĂerdienststellung der Alexandra 1975 endete die groĂe Ăra der Fördedampfer und die Flensburger Fördeschiffe wurden in den 1980er und 1990er Jahren nach und nach verkauft.cite-ref-flensburger-f-rdeschifffahrt-11-1[11]
Gegenwart
Die Förde gilt heute als bedeutendes Segelrevier. Segler aus vielen LĂ€ndern besuchen sie jedes Jahr. Die Flensburg-Fjord-Regatta und die Rum-Regatta werden hier alljĂ€hrlich ausgetragen. Die Meeresbucht ist auch fĂŒr kommerziell betriebene Lastschiffe schiffbar; Schiffe aus der Flensburger Werft benutzen sie als Verbindung in die offene Ostsee. Ebenso ist die Flensburger Förde als traditioneller Marinestandort in MĂŒrwik fĂŒr die militĂ€rische Seefahrt bedeutend. Zudem verkehren auch nach Ende der Butterfahrten vor allem im Sommerhalbjahr noch Ausflugsschiffe auf unterschiedlichen Routen, unter anderem von Flensburg nach GlĂŒcksburg und nach DĂ€nemark rund um die Ochseninseln.
Regattasport
Die Flensburg-Fjord-Regatta und die Rum-Regatta werden jedes Jahr am Himmelfahrtswochenende veranstaltet. Als Pendant zur Rum-Regatta begrĂŒndete der Unternehmer Oliver Berking von der Flensburger Robbe & Berking Yachtwerft 1994 die Flensburger Klassiker-Regatta, die auf der Förde seit 2006 alle vier Jahre im Juni mit der Classic Week eine Fortsetzung findet. Die Ostsee-Regatta zwischen Flensburg, SĂžnderborg, Kappeln, Eckernförde und Kiel findet in der Woche vor der Kieler Woche statt und wird organisiert vom Freundeskreis Klassische Yachten.cite-ref-12[12]
LeuchttĂŒrme
In und an der Förde stehen heutzutage mehrere bekannte LeuchttĂŒrme. Ein erster Leuchtturm wurde 1845 bei KegnĂŠs errichtet, der 1896 durch einen gröĂeren ersetzt wurde. AuĂerdem lag das Feuerschiff Kalk Grund von 1876 bis 1910 vor der Geltinger Bucht, eine sĂŒdliche Bucht am Anfang der Flensburger Förde. Ersetzt wurde diese wiederum durch die Flensburg (bis 1924 Kalkgrund II), die von 1910 bis 1963 den Dienst ĂŒbernahm.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden schlieĂlich vermehrt Marineeinheiten nach Flensburg verlegt. Die Förde wurde insbesondere fĂŒr TorpedobootĂŒbungen genutzt, so dass Anfang des 20. Jahrhunderts die Torpedostation in Flensburg-MĂŒrwik angelegt wurde. 1905 wurde die Verlagerung deutscher MarineverbĂ€nde von Kiel nach Flensburg und Sonderburg beschlossen. Im selbigen Zeitraum wurden der GroĂteil der LeuchttĂŒrme an der Flensburger Förde errichtet, weshalb vermutet wird, dass diese Entwicklung beim Bau der LeuchttĂŒrme eine Rolle gespielt haben könnte.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]cite-ref-15[15]
An der Innenförde befindet sich heute am sĂŒdlichen Ufer östlich bei Schausende der Leuchtturm Holnis laut behördlicher Bezeichnung (der Ort Holnis ist weiter entfernt als Schausende). UngefĂ€hr auf der Höhe der Halbinsel Holnis, auf der gegenĂŒberliegenden dĂ€nischen Seite befinden sich eine ganze Anzahl von kleinen LeuchttĂŒrmen, nĂ€mlich RinkenĂŠs Fyr, LĂ„gemade Fyr sowie SkodsbĂžl Fyr. Am Ăbergang zur Ostsee befindet sich der Leuchtturm Kalkgrund in der Förde (nĂ€her zum SĂŒdufer). Der besagte Leuchtturm ersetzte das schon erwĂ€hnten Feuerschiff im Jahre 1963. Am Nordufer, beim Ăbergang zur Ostsee, befindet sich zudem der erwĂ€hnte Leuchtturm KegnĂŠs. Der Ausgang der Förde nördlich von Bredgrund markiert der Leuchtturm Gammel PĂžl Fyr. Der am sĂŒdlichen Ende des Ausgangs gelegene Leuchtturm Falshöft ist mittlerweile auĂer Betrieb.
Wal-, Seehund- und Delfinsichtungen
In der Förde gibt es eine stabile Schweinswalpopulation. Die Wahrscheinlichkeit, im Verlauf einer Whale-Watching-Tour (beispielsweise mit der Flora II) in der Flensburger Förde Schweinswale beobachten zu können, stieg dabei nach Angaben des NABU zwischen 2015 und 2018 von 50 auf 90 Prozent.cite-ref-16[16]
In unregelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden verirren sich auch gröĂere Wale in die Förde. Sichtungen von Buckelwalen gab es etwa 1766, mit Ossi 1978 sowie 2003 und mit Bucki im Jahr 2008. Gleich zwei dieser groĂen MeeressĂ€uger wurden im Jahr 2014 in der Förde gesichtet,cite-ref-17[17]cite-ref-18[18] und 2012 sichtete man einen WeiĂwal (Beluga) vor Sonwik.cite-ref-shz-15-juli-2015-19-0[19]cite-ref-kuriose-tierbegegnungen-20-0[20] Am 17. MĂ€rz 1911 strandete ein knapp 20 Meter langer Finnwal vor Westerholz.cite-ref-21[21] Die zwei Wochen dauernde Tiertragödie, die als âWesterholzer Wal-AffĂ€reâ (Georg Asmussen) fĂŒr Aufsehen in ganz Deutschland sorgte, zog Tausende Schaulustige an den Strand von Westerholz bei Langballigau.cite-ref-22[22] Dem Flensburger Hafen stattete 2006 der junge Finnwal Henry einen Besuch ab.cite-ref-kuriose-tierbegegnungen-20-1[20] Vier Jahre spĂ€ter wurde im Juni 2010 ein 15 Meter langer Finnwal bei Flensburg gesichtet,cite-ref-23[23] und Mitte Juli 2015 ein Finnwal vor Kollund und den Ochseninseln.cite-ref-shz-15-juli-2015-19-1[19]cite-ref-24[24]
Selten zu sehen sind in der Förde Seehunde, die Anfang des 20. Jahrhunderts kurz vor der Ausrottung standen. Zu jener Zeit konkurrierten die Raubtiere mit den Fischern und wurden daher gegen eine FangprĂ€mie von 5 bis 10 Mark gejagt. Im Juni 2013 wurde dann bei den Ochenseninseln wieder ein Seehund dokumentiert.cite-ref-25[25] âSichtlich wohlâ fĂŒhlte sich ein Seehund dann im Sommer 2015: Anfang Juli 2015 erstmals auf der Sandbank an der Holnisspitze vor dem NABU-Vogelschutzgebiet gesichtet, bereitete das spĂ€ter zutraulich gewordene Tier SpaziergĂ€ngern, die sich Anfang September 2015 in KlevelĂŒcke (Steinbergholz) aufhielten, VergnĂŒgen.cite-ref-26[26]
Am 7. Februar 2016 machten zwei Delfine Angler vor Sonwik auf sich aufmerksam. Ihre Namen Selfie und Delfie verdankten sie zu diesem Zeitpunkt bereits einer schwedischen Facebook-Gruppe, denn bereits einige Wochen zuvor tummelten sie sich erst vor Schweden und danach bei Scharbeutz und Neustadt in der LĂŒbecker Bucht. Die beiden offenbar nach Heringen, die 2016 in der Beltsee sehr zahlreich waren, Ausschau haltenden Tiere veranlassten den KapitĂ€n des Ausflugsbootes Möwe, Schaulustige zum Dolphin Watching einzuladen.cite-ref-27[27] Bei Facebook organisierten sich mehr als 1200 Flensburger in der Gruppe âDelphine in Flensburgâ. WĂ€hrenddessen zogen die beiden GroĂen TĂŒmmler im MĂ€rz weiter zur Kieler Förde.cite-ref-28[28]
SehenswĂŒrdigkeiten an der Flensburger Förde
Am Nordufer bzw. in DĂ€nemark
âą Annies Kiosk in SĂžnderhav
âą Ochseninseln
⹠Schloss Gravenstein, eine Sommerresidenz des dÀnischen Königshauses am GrÄsten SlotssÞ nahe dem Fördeseitenarm NybÞl Nor
âą Ziegeleimuseum Cathrinesminde sĂŒdwestlich von Broager
âą Kirche von Broager in Verbindung mit der Sage von den DoppeltĂŒrmen von Broager
âą DĂŒppeler Schanzen und DĂŒppeler MĂŒhle
Am SĂŒdufer
⹠Sonwik, Yachthafen mit 20 WasserhÀusern und Wasserlandeplatz der Clipper Aviation
âą Marineschule MĂŒrwik (auch Rote Burg an der Förde,cite-ref-29[29] wie auch Rotes Schloss am Meercite-ref-30[30] genannt) in Flensburg-MĂŒrwik
âą SolitĂŒde, Strand mit alter DampferbrĂŒcke und dem ehemaligen Anwesen des Baron Schack von Brockendorf zu Petersholm und Thomasgaard
âą Quellental mit Yachthafen bei GlĂŒcksburg
âą Wasserschloss GlĂŒcksburg (im Schlossteich)
âą Holnis, eine sechs Kilometer lange Halbinsel mit Leuchtturm Holnis, SteilkĂŒsten, Salzwiesen und StrĂ€nden
âą Langballigau mit Fischerei- und Yachthafen sowie Strand
âą Habernis, eine kleine Halbinsel am sĂŒdlichen Eingang der Flensburger AuĂenförde
âą Geltinger Birk, ein Naturschutzgebiet
Galerie
SĂŒdufer
Nordufer
Literatur
âą Christian Stolz: Gravitative Massenbewegungen an der Flensburger Förde: Eine Bestandsaufnahme zu AusmaĂ und Gefahrenpotenzial. In: Natur- und Landeskunde. Band 123, Nr. 1-2, 2016, S. 38â49.
âą Gert Uwe Detlefsen: Flensburger Schifffahrt â vom Raddampfer zum KĂŒhlschiff. Christians & Reim Verlag, 1983, ISBN 3-87950-073-8.
⹠Gert Uwe Detlefsen, Gerhard Moltsen, Alfred Schneider: Vom Dampfboot zum Katamaran. Die Geschichte der Flensburger Fördeschiffahrt und aller Tochterfirmen. Hauschild Verlag, Bremen 2000, ISBN 3-89757-079-3.
âą Andreas Westphalen: Flensburger Fördeschifffahrt. 1866â1975. Eine Ăra und ihre Relikte. H. M. Hausschild, Bremen 2005, ISBN 3-89757-237-0.
⹠360 Grad rund um die Flensburger Förde 2005/2006. Werkstatt Verlag, 2005, ISBN 3-9809622-2-9.
Film
Weblinks
Commons
: Flensburger Förde
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Website Flensburg Fjord
Einzelnachweise
cite-note-11. â LĂŒd vun de Flensburger Kant. Johannes Christiansen, Harrislee, vertĂ€llt ⊠1. Auflage. Skandia Verlag. N.A. SĂžrensen, Flensburg 1979, ISBN 3-88060-017-1, LĂŒd ut de Norderstrat. Smugleri up de Flensburger För, S. 10â15 (plattdeutsch).
cite-note-22. â Flensburg: Geomorphologe: Fjord statt Förde ist TĂ€uschung der Touristen. In: Flensburger Tageblatt. 8. Januar 2015; abgerufen am: 1. Mai 2018.
cite-note-33. â H. Liedtke: Die nordischen Vereisungen in Mitteleuropa. (= Forschungen zur Deutschen Landeskunde. 204). 1981, ISBN 3-88143-020-2.
cite-note-44. â K.-D. Schmidtke: Die Entstehung Schleswig-Holsteins. NeumĂŒnster 1992, ISBN 3-529-05316-3.
cite-note-55. â Flensburg Fjord Tourismus GmbH
cite-note-66. â Beachclub: FĂžrde Strand Flensburg feiert heute Eröffnung. In: Flensburg Journal. 30. April 2015; abgerufen am: 1. Mai 2018.
cite-note-88. â Christian Stolz: Gravitative Massenbewegungen an der Flensburger Förde: Eine Bestandsaufnahme zu AusmaĂ und Gefahrenpotenzial. In: Natur- und Landeskunde. Band 123, Nr. 1-3, 2016, S. 38â49.
cite-note-99. â H. Liedtke, J. Marcinek: Physische Geographie Deutschlands. Gotha 2001.
cite-note-1010. â Gert Uwe Detlefsen: Flensburger Fördeschiffe. Köhlers Verlagsgesellschaft, Herford 1977, ISBN 3-7822-0135-3, S. 39.
cite-note-flensburger-f-rdeschifffahrt-1111. â Andreas Westphalen: Flensburger Fördeschifffahrt. 1866â1975. Eine Ăra und ihre Relikte. H. M. Hausschild, Bremen 2005, ISBN 3-89757-237-0.
cite-note-1212. â Regatta-Zirkus auf Ostsee-Tournee. In: Schleswiger Nachrichten. 11. Juni 2014, abgerufen am 16. Juni 2015.
cite-note-1313. â Sonwik, Flensburg. (= Opus. Band 61). Stuttgart/London 2007, ISBN 978-3-932565-61-8, S. 6.
cite-note-1414. â Luftbildserie Teil II: Marineschule MĂŒrwik â Der Boom in der âmatschigen Buchtâ. In: Flensburger Tageblatt. 17. Juli 2012; abgerufen am: 7. Februar 2020.
cite-note-1515. â Licht entlang der KĂŒsten. (Memento des Originals vom 28. September 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.visitsonderborg.de In: Visitsonderborg. Abgerufen am: 7. Februar 2020.
cite-note-1616. â Lars Kohstall: Faszination Schweinswal: Whale-Watching auf der Flensburger Förde. In: Flensburger Tageblatt. 27. Juni 2018, abgerufen am 2. Juli 2018.
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cite-note-2222. â Bernd Philipsen: 150 Jahre Flensburger Tageblatt: Tausende pilgern zum Wal am Strand. In: Flensburger Tageblatt. 12. Mai 2015, abgerufen am 16. Juli 2017.
cite-note-2323. â Flensburg: Finnwal erschreckt Ruderin auf Förde. In: Flensburger Tageblatt. 16. Juni 2010, abgerufen am 1. September 2014.
cite-note-2424. â Finnwal in der Förde: Flensburger Polizei veröffentlicht Wal-Video. In: shz.de. 16. Juli 2015, abgerufen am 17. Juli 2015.
cite-note-2525. â Merle Bornemann: Ochseninseln: Seehund-Besuch in der Flensburger Förde. In: Flensburger Tageblatt. 7. Juni 2013, abgerufen am 28. Mai 2015.
cite-note-2626. â Robbe fĂŒhlt sich in der Förde wohl. In: Flensburger Tageblatt. 8. September 2015, S. 14.
cite-note-2828. â Matthias Kirsch: Flensburger Förde: Zwei Delfine auf Entdeckungstour. In: Flensburger Tageblatt. 21. MĂ€rz 2016, abgerufen am 26. Juli 2016.
cite-note-2929. â Vgl. beispielsweise: FDP Flensburg, Neujahrsempfang an der Marineschule MĂŒrwik (Memento vom 13. Juli 2015 im Internet Archive) vom 30. Januar 2013; Archivlink geprĂŒft am 7. Oktober 2019.
cite-note-3030. â nach dem 2002 erschienenen Buch von Jörg Hillmann und Reinhard Scheiblich